Das Stück

„Ordnung, Sicherheit, Stabilität. Wir wissen, was passieren muss in allen Situationen. Wir ziehen die Fäden im Hintergrund.“

„Der pinke Schal“ erzählt die Geschichte eines jungen Asylbewerbers, der ein Leben im Wartezimmer am Rande der Gesellschaft führt. Das Wartezimmer ist ein deutsches Asylbewerberheim. Jeder seiner Schritte wird überwacht und reglementiert durch eine übermächtige bürokratische Maschine – den Chor der Bürokratie. Alles überwachend thront er über der Szenerie. Es erscheint dem Protagonisten unmöglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. In der Straßenbahn lernt er die Studentin Maria Kaiser kennen. Die beiden verlieben sich.

Als er versucht, aus seiner Situation auszubrechen, gerät er in einen Konflikt mit den Behörden. Ein Koffer wird zum herrenlosen Gepäckstück und löst eine fatale Ereigniskette aus…

Das Thema: Bürokratie und Menschlichkeit. Auf surreale Weise erleben wir die Geschichte des Protagonisten im Zeitraffer. Überzogen, mit einem kleinen Augenzwinkern, aber der nötigen Ernsthaftigkeit fordern wir dazu auf, gängige Klischees zu hinterfragen.