Das Projekt

Wir schreiben das Jahr 2010, Geburtsstunde des Theaterprojekts „Der pinke Schal“. Ins Leben gerufen wurde es von Asylsuchenden aus dem Wohnheim am Schlaatz und Potsdamer Studierenden.

Wir wollen die Umstände, denen Geflüchtete in Deutschland ausgesetzt sind, thematisieren und den Austausch zwischen den BewohnerInnen des Heims und AnwohnerInnen des umliegenden Stadtteils fördern. Zwar wurde das Wohnheim aus dem weit abgelegenen Lerchensteig in den vergleichsweise zentralen Stadtteil Am Schlaatz verlegt, aber immer noch sind die Asylsuchenden weitgehend gesellschaftlich isoliert. Durch unser Projekt werden gegenseitige Berührungsängste und Vorurteile abgebaut.

Das Skript zu unserem Theaterstück „Der pinke Schal“ entstand in gemeinschaftlicher Arbeit, wobei Geflüchtete ihre eigenen Erfahrungen einbrachten. Auf der Suche nach professioneller Unterstützung spielte uns ein glücklicher Zufall Tanja Otolski in die Hände – unsere Theaterpädagogin und Regisseurin, die das Skript in ein bühnentaugliches Stück verwandelte.